Copyright by: Christian Vogel, Herdern

Impressum und Datenschutz

Home Synergetisches Heilen Seele Seelenaufstellungen Ausbildung Kalender, Team

Dynamische Seelen-Aufstellung®

Folgende Ebenen sind relevant:


Nervensystem


Hier sind alle Energien gespeichert, die es zu Kampf oder Flucht braucht. Und die sind stark, aber in einer prägenden Situation gestoppt. Kraftvolle Bewegungsimpulse verharren.


Eine Überladung des Nervensystems wurde versucht zu integrieren.

Das funktioniert aber nur eingeschränkt. Die Energien sind schliesslich noch da. Der Mensch ist damit im Status des Überlebens der eigenen Geschichte angekommen.


Im Überlebensmodus „hilft“ die Vermeidung von:


● bekannt schlechten Situationen (Kind/Feuer),  

● von Gefühlen, die denen aus der Vergangenheit entsprechen,

● hohen Erregungszuständen, von Lebensintensität.


Um zu gesunden ist allerdings eine Entladung nötig.


Und dafür müssen wir auf die alte Bühne zurück.

Das macht Angst.

Doch Angst, das dümmste aller Gefühle. Sie begreift nicht, dass wir erwachsen sind. Was damals überfordernd war, ist es heute sehr wahrscheinlich nicht. Die Angst hat dieses Wissen nicht. Sie bezieht sich auf die persönliche Vergangenheit. (Fast immer).


Entladung


Es geht ja um die Lösung der blockierten Energien. Eine Loslösung vom Sich-tot-stellen. Also muss es auf die alte Bühne. Doch diesmal ist der Klient nicht alleine. Ein/e Coach/in begleitet im Sinne der dynamischen-Seelen-Aufstellung den Prozess. So wird Entladung möglich. (Ausbildung)

Emotionaler Raum/Herz


Mit dem Nervensystem und seinen Entladungen sind Gefühle verbunden.

Laute Gefühle wie Angst oder Wut. Sie sind die Energien von Flucht oder Kampf.


Vor diesen Gefühlen hat die Angst große Angst.


So entsteht eine Stagnation im Leben. Vermeidungsstrategien werden entwickelt. Und dabei hilft auch der Verstand. Es kommt möglicherweise zur Rebellion, zur Isolation. Zu Gefühlen unerfüllbarer Sehnsucht. Und da die Ursache mit einem Du zu tun hat:  In Beziehungen. Diese sind immer wieder auch ein analoger Zustand zur toten Bühne.


Der Aufpasser/die Aufpasserin


In der Psychologie nennt man es „Abwehrmechanismus“.


Im Sinne der dynamischen Seelen-Aufstellung haben wir es hier mit einer typischen Umwidmung zu tun. Der innere Beobachter/in wird zum Aufpasser/in. Seine Aufgabe: Vermeide Gefühle, die verdrängt wurden, und verhindere den Kontakt zu Gefühlen, die traumatisch bedingt involviert sind. Aber auch: Sorge dafür, dass ich die Gefühle bekomme, die ich gerne hätte. (Auch kompensativ!)

Der Aufpasser/in wird so zu einem beziehungsrelevanten Teil. Und damit sind die Beziehungen zu sich selbst ebenso gemeint, wie auch die zu anderen Menschen.


Für diese Aufgabe ist der innere Beobachter/in gut geeignet. Wenn etwas vermieden werden soll, muss man ja eine „Gefahr“ erkennen. Und das kann der i. Beobachter.

Aber es wird hier ein Adler zu einem Wachhund umfunktioniert. Eine mögliche Zen-Perspektive wird zu einem manipulativen Werkzeug.


Die Angst berät den Aufpasser/in. Ein Misstrauen zum Leben liegt vor. Aufpassen!

Und die Angst nutzt ihr einziges Werkzeug: Die Vermeidung. Damit werden Erlebnisräume kleiner. Es ist eine Selbstreduktion, die zu einem Mittel des Überlebens wird.


Ein Leben in Fülle ist so nicht möglich. Man erkennt dies an der Sehnsucht und daran, was man im Leben vermisst.


Gefühle abholen


Gefühle, die in der Vergangenheit „verloren“ gingen, sind nicht zuende gelebt. Mit dem Sich-tot-stellen sind sie „eingefroren“ . Ebenso wie die Ladungen des Nervensystems. Beides will befreit werden. Es will Entladung erfahren und (zu Ende) gelebt werden.


Raum für diese Prozesse geben seelische Aufstellungsarbeiten und auch Schwitzhütten.

Seelische Heilung


Im Schamanismus spricht man von verlorenen Seelenanteilen.

Sie können traumatisch bedingt, durch Vernachlässigung, Narkosen, Drogen, (…), abhanden kommen.


In der Psychologie und der Sozialkunde ist dies als Dissoziation bekannt.

Es beschreibt: Ein Teil von uns, ein natürliches Potential, steht nicht mehr zur Verfügung. Für das Sozialleben, Beziehungen, den inneren Frieden, die Gesundheit, die Behauptung, die Sexualität…


Die Seele symptomatisiert ihren Verlust durch eine Blockade, ein Potential fehlt ja. Ihre Seeleosomatik geht bis in eine psychische Erkrankung, eine physische Krankheit. Und dies geschieht immer auf einer analogen Ebene (zur Ursachensituation).


In der schamanischen Medizin werden in einem Trance-Zustand verlorenen Seelenanteile gefunden, gereinigt, in den Heilprozess geführt und dem Klienten/in zurückgebracht. Anschließend darf der Klient/in seine Anteile integrieren und ihnen einen Raum geben, sich zu entfalten. Es sind ja lebensbereichernde Potentiale, die erst dann erkennbar werden, wenn sie gelebt werden.


Denkmuster und Wertungen


Der Bereich des Verstandes braucht ebenso Aufmerksamkeit, wenn eine ganzheitliche Heilung gelingen soll.

Hier sind vor allem drei Bereiche wichtig:


● Wertungen

● Denkroutinen

● Erinnerungen


Diese sind in prägenden Erfahrungen involviert.

Und auch hier liegen Gefühle und das Nervensystem in der Verbindung mit dem, was der Verstand denkt und wie er etwas bewertet.


Wertungen


Das ist die Aufgabe des inneren Richters/in.

Er/sie bewertet Situationen und Menschen. Es können Abwertungen sein, aber auch Überhöhungen.

Dies geschieht auch sich selbst und den eigenen seelischen Facetten gegenüber.


Hier sind gut und böse, Selbstverbote, Tabus und Vermeidungen. Schuld und Scham. Das anerzogene schlechte Gewissen, die Selbstverurteilung. Fragen des Selbstvertrauens. Und alles das aufgrund prägender Ereignisse, die eigentlich Vergangenheit sind, aber eben auch nicht.


Jeder Richter arbeitet mit einem Gesetzbuch. Die Eltern und andere Autoritäten haben es geschrieben. Darin finden wir Orientierung. Und wer will die schon aufgeben? Doch es ist ein Lebenskontrollmechanismus, der nur mit erheblichen Nebenwirkungen „funktioniert“. Diesen aufzugeben erfordert Mut. Und doch ist dies ein nötiger Schritt auf dem Weg in die Freiheit und die Souveränität.


Denkroutinen

basieren auf Funktion, Wertung und sind verbunden mit Angst.


Eine aktuelle Situation wird im Sinne der Erfahrungen bewertet. Wird sie hieraus als bedrohlich gedeutet, reagiert der Aufpasser/in mit Impulsen zu Kampf, Flucht oder Duldung.


Der Verstand und die Gefühle sind ungleiche Partner. Und doch stehen sie miteinander in Beziehung. Gefühle begleiten die Gedanken und auch umgekehrt.

Beide senden Impulse zueinander, beide empfangen, reagieren und antworten. Allerdings aus den Perspektiven geschichtsrelevanter Erfahrungen.


Erinnerungen

sind subjektiv.

Aber sie sind eine Basis. Sie sind der Ort, an dem wir KlientenInnen abholen.


Wir tun dies um Geschichten zu Ende zu leben, die in einer Sackgasse gelandet sind. Es gilt, das Sich-tot-stellen aufzuheben, die tote Bühne zu beleben, das Stück zu einem guten Ende zu bringen.


Mit Synergie und Emergenz für die Heilung


Um beides nutzen zu können, braucht es folgende Mittel:

 

Synergetisches Heilen: Die Ebenen

Ebenen

Lesen Sie zum besseren Verständnis auch die Einführung in das Thema:


Grundlagen

Nervensystem Angst Der Aufpasser

Oben: Aufpasser, (m/w/d)


Unten:

Darum geht es eigentlich.

Motiv für: Verletztes inneres Kind Aufpasserin Inneres Kind Schamanische Medizin Verstand Motiv für Senkroutinen Der innere Richter/in