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Dynamische Seelen-Aufstellung®

In die Synergie und in die Emergenz


Das Ziel



Das Ziel der finalen Arbeit ist es zu ermöglichen, dass der Klient/in in diesem Prozess in synergetische und emergente Zustände kommt. Es ist ein schöpferischer Augenblick. Daraus entstehen Lösung und Heilung. Ein neues Leben wird möglich, das unbelastet ist von der Geschichte und ihren Prägungen.


Die alte Bühne und ihr Stück


Im Sinne der Analogie stellt das Setting die alte Bühne auf.

Räumlich und mit den anwesenden Menschen, (oder Tieren).

Allerdings sind hier noch (min.) zwei weitere Personen: Der/die Coach/in und ein gut ausgewählter Vertreter für die Ressource.


Die Reise beginnt.

Das Stück kommt auf die Bühne, wird wieder aufgeführt. Und auch hier ist das Geschehen eine Analogie zum ursprünglichen Trauma.

Diesmal allerdings langsam. Und nicht alleine.


Der Ritt auf der Welle


Gefühle dürfen sein und müssen sein.

Intensität ist wichtig.


Die Natur dieser beiden Elemente ist das Fliessen. Sie bewegen sich in Form von Wellen, auch wie Ebbe und Flut. Auf und ab.


Und auf der alten Bühne, wir erinnern uns, sind ja (durch das Sich-tot-stellen) Gefühle und eine hohe Ladung des Nervensystems erstarrt. Es gilt also, diese blockierten Energien in den Fluss zu bringen.

Und dazu nutzt man die konstanten Bewegungen der Gefühle und auch die der Intensität.


Als Coach ist man das Meer. Und der Klient ist der Wellenreiter.

Man bietet die Welle an, auf der er/sie reiten kann. Mal ist sie höher, mal niedriger. Hin und wieder sanft, manchmal steil. Die Welle selbst wird in Stimmigkeit zu dem Zustand des Klienten gebildet.


Steil ist: im Geschehen sein, laute Gefühle, hohe Intensität, im Tempo des Ereignisses.

Sanft ist: Ressourcieren, langsam.


Es gilt also, etwas sehr Instabiles mit Stabilität zu verbinden.

Allerdings nicht in dem Sinne gegen die Instabilität zu gehen.

Es geht darum die Stabilität zu nutzen, um mit Instabilität gehen zu können.

Das Bild vom Wellenreiter passt da gut: Immer wieder die Balance zwischen steil und sanft findend gelangt er an den Strand. Bewegungen werden dabei nicht gebremst, nur wenn nötig verlangsamt - und wieder erhöht.


Die Krise


Im analogen Ablauf des ursprünglichen Geschehens

kommt es irgendwann zu einem kritischen Punkt:

Das ist der Moment, an dem die Mißhandlung geschah,

die Vergewaltigung, die Prügel, die Prägung...


Das bedeutet, dass der Klient/in erneut in eine Krise kommt.

Und dies ist wichtig. Synergie und Emergenz entstehen daraus.

Aber es ist auch riskant: Eine Retraumatisierung muss unbedingt vermieden werden.


Hier sind hohe Energien am Werk: Emotional und in Intensität.

Ein toter Vulkan brodelt wieder.


Im Klienten selbst ist immer auch Angst. In ihrer Vergangenheitsfixiertheit kennt sie ja nur die Niederlage.


Vermeidung ist ja das Mittel der Angst. Aber dieser Prozess sollte nicht vermieden werden. Es ist also wichtig, coachend dem Klienten in seiner Angst beizustehen und ihm zu helfen eine Option zu entwickeln.


Und dann ist eine da, die es nicht gab: Kampf oder Flucht, eine Wendung, ein Entkommen. Diese neue Option entsteht aus dem Klienten selbst, sie dringt an sein Bewusstsein. (Es ist nicht die Idee des Coachenden!)


Und nun geht alles für einen neuen Weg, aus und mit der Instabilität heraus und das in hoher Intensität. Und mit lauten Gefühlen.


Da sind starke Kräfte im Menschen, die eine Lösung wünschen.

Auch diese geben ihre Kraft in den Prozess…


Die Lösung


Die Arbeit bewegt sich mehr und mehr in den traumatischen Höhepunkt. In der Erinnerung des Klienten endet der Weg in einer Sackgasse. Im Sich-tot-stellen. Doch diesmal nicht.


Statt einer Sackgasse ist hier eine Weggabelung.


In diesen Momenten sind der Erregungszustand des Menschen hoch, die Gefühle intensiv, die Lage instabil… Der Vulkan brodelt stark.


Mit dem ersten Schritt auf dem neuen Weg bricht er aus.

Der Klient kann nun handeln. Es kommt aus ihm heraus. Kraftvoll, stark.


Dies sind die kostbarsten Momente.

Sie wollen zutiefst gelebt werden.

Das Geschehen muss den Menschen durchdringen und erfüllen. So wird das Nervensystem erreicht und geparkte Energien beginnen sich zu lösen. So geht das Herz mit und damit auch die involvierten Gefühle.


Es ist eine gelebte Botschaft, die auch die letzte Körperzelle erreicht.


Und dann gilt es sich von der Bühne zu entfernen. Sich umdrehen und zurückblicken.


Es ist vollbracht!


Und mit dieser Erkenntnis verbinden sich die synergetischen Kräfte mit einem großen Erfolgserlebnis. Emergenz geschieht. Das, was hervorgebracht wird ist: Freiheit. Heilung.


Entladung, Verstoffwechslung, Integration


Die nächste Phase beginnt unmittelbar nach der Arbeit.

Der Klient wird, (z.B. von seiner Ressource oder einem lieben Menschen), gehalten.


Oft kommt es nun zu Entladungen des Nervensystems. Und es sind auch die lauten Gefühle, die wahrgenommen werden wollen, einfach durchlaufen. Auch sie entladen sich. Das kann von Tränen begleitet sein, aber es es sind solche der Erleichterung. Entladungen geschehen vor allem durch Zittern und Schweiß.


Damit werden die angestauten Energien frei. So können sie verstoffwechselt werden.


Und auch dieser Prozess ist ein Auf und Ab.

Häufig begleiten Träume dieses Geschehen.


Im Nachgespräch gibt ein Coach dem Klienten auch Hinweise, was der Prozess einer Verstoffwechslung bei ihm benötigt und worauf zu achten ist.


Und dann geht es um die Integration.


Das meint, dass der Klient erkennen kann, dass er nicht mehr aus einer alten Prägung heraus handeln muss, sondern einen neuen Freiraum zur Verfügung hat.


Und diesen zu entdecken, ihn zu beleben, sich neu kennenzulernen… Das ist Integration.


Damit verbindet man sich wieder mit den einst verlorenen, eigenen, seelischen Aspekten und Potentialen.


Man hat sie aus einer Vergangenheitsbindung befreit und in die Gegenwart gebracht.


Wie das neue Leben „schmeckt“ ist noch unbekannt.


Integration läuft auch über den Verstand.


Nun haben sich Denkroutinen überlebt. Prägungen lösen sich. Wertungen verändern sich. Damit darf der Klient in neue Definitionen gehen: Was möchte ich? Was lade ich in mein Leben ein? Was sind meine eigenen Werte, nach denen ich leben möchte?


Die Freiheit dazu ist nun da. Sie will genutzt werden.


Im Anschluss an die finale Aufstellung arbeitet noch ein/e Schamane/in, um die verlorenen Seelenanteile zurückzubringen. Sie kommen in ein gut vorbereitetes Zuhause.  


Das Leben kann nun neu entdeckt werden.

Der finale Prozess

Symbol für ZielFreiheitInners Kind auf der alten BühneMit neuen Erkenntnissen lebenEin neuer Weg entstehtHeilung abgespaltener GefühleSymbol für freie RäumeIntegrationSymbol für Arbeit im Sinnde der dynamischen Seelenaufstellung