Dynamische Seelen-Aufstellung

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Wer davon bin ich? Nachdenklicher Mensch

Seele und Charakter


Einige der Eigenschaften, mit denen ein Mensch geboren wird, sind willkommen, andere nicht.


Manche werden abgelehnt (wie z.B. Lebendigkeit, Phantasie), oder bestraft (wie z.B. Wut), oder tabuisiert (wie z.B. Sexualität). Andere werden gefördert oder belohnt…


In der Charakterisierung des Menschen geht alle potentielle Vielheit durch den Filter der Erziehung.


Es wird ein Raster durchlaufen, das aus familiären, kulturellen, gesellschaftlichen und religiösen Ansichten besteht.


Dies ist auch in der Jugend nicht anders – der junge Mensch wechselt nur von den Ansichten der Eltern zu denen des jugendlichen Umfeldes.

Wie ein Filter für seelische Potentiale wirken auch traumatische Erfahrungen…


Der Mensch verliert also Eigenschaften und Fähigkeiten auf dem Weg durch das Leben. Gerade in jungen Jahren ist dies sehr prägend. Es sind Verluste von Verbindungen zu wesentlichen Aspekten des Eigenen. Diese Formen von Dissoziationen erfahren Ergänzung durch übernommene Verhaltensweisen, Glaubensmuster und Denkweisen.


All dies ist der Charakter: (griechisch) das Geprägte.

Hier geht es also nicht um einen guten oder schlechten Charakter – eine gute oder schlechte Prägung… Im Sinne seelischer Arbeit stellt jede Form von Charakterisierung einen Verlust da.


Der Mensch ist zudem mit seiner Prägung identifiziert. Man kann sagen: Er hält am Glauben fest, sein Charakter sei er selbst. Eine So-bin-ich-Vorstellung ist meist eher eine Erklärung über sich selbst, als das sie das eigentliche Wesen beschreiben könnte. Es hat sich schließlich nie entfalten dürfen.


Der Charakter – das Geprägte


Aus den überlebten Fragmenten wird die Identifikation gewonnen. Dies macht eine Veränderung auf sozialen oder psychischen Ebenen schwierig, da jede Maßnahme (für die Identität) existenziell bedrohlich wirkt, und somit innere erhaltende Kräfte wirksam werden. Man könnte auch sagen: Der Mensch hält eisern am Glauben fest, er sei sein Charakter.


Innerhalb der Charakterisierung kommt es ebenso zu Konflikten, wie mit der Aussenwelt.

Seelosomatik


Dies sind die seelosomatischen Auswirkungen der Charakterisierung. Innerhalb dieser sind begleitete Perspektivwechsel oft ein Mittel therapeutischer Methoden. Diese gewinnen potenziell an Kraft und Wirkung durch Erlebbarkeit. Da die Prägungen erlebt wurden, ist auch ein Raum für Entprägung gestaltbar.


Er gibt dem Menschen die Gelegenheit, sich in den Aspekten zu erleben, die ebenso zu seinem Wesen gehören, aber verloren wurden. Die hierdurch gewonnenen neuen Perspektiven begleiten in die Integrationen von seelischen Potentialen, die der Seele zu eigen waren und sich nun ganzheitlich entfalten können.


Die verschiedenen Formen der dynamischen Seelenaufstellung stellen diese Erlebnisräume da. Sie greifen die Problematiken der Charakterisierung auf, und ermöglichen, verlorene Potentiale der Seele kennenzulernen, zu erschließen und zu entwickeln.


Über Methoden und Arbeitsweisen der dynamischen Seelen-Aufstellung informieren diese Seiten.

Charakter