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Dynamische Seelen-Aufstellung®

Um beides nutzen zu können, braucht es folgende Mittel:

 


Wir holen den Menschen da ab, wo er sich mit seinen Gefühlen, seinen Denkroutinen und der Situation seines Nervensystems befindet: Auf der alten Bühne.


Beschreibung der Arbeitsgrundlagen:

Analoge Situationen


Analogie ist die Ebene der seelischen Kommunikation. Nicht Kausalität. Auch wenn man eine Symptomatik aus einer Ursache ableiten kann. So gilt das nicht für alle Menschen. Eine Reaktion ist sehr individuell. Die Symptomatik ist ein analoger Ausdruck einer seelischen Verletzung.


Näher betrachtet fällt auf, dass sich häufig Geschehnisse wiederholen. „Warum gerate ich immer an den falschen Mann/Frau?“ Das ist recht typisch dafür. Auch: Ein Mensch, der ein Opfer sexueller Übergriffe wurde, zieht „wie magisch“ immer wieder neue Täter an. Menschen, die daran arbeiten, können es bestätigen.


Eine alte Bühne ist nicht einfach tot.

Es ist dort keine Handlung mehr möglich, (bis wir uns dem zuwenden), aber es geht dennoch eine informative Wirkung von der Bühne aus.


Sie wirkt prägend und gestaltend.


Letztendlich sei auch angemerkt, dass ebenso in der körperlichen Symtomatik analoge Strukturen anzutreffen sind. Ich denke da an Brust- oder Unterleibskrebshäufungen bei Frauen, die in ihrer Sexualität Unterdrückung und/oder Mißbrauch erfahren mussten.


Wenn aber die Seele sich so deutlich in der Sprache einer Analogie ausdrückt, bedeutet es doch auch, dass wir analoge Antworten auf ihre Heilungsanliegen geben können. Aus dem (unverstandenen) Monolog wird ein Dialog. Dazu dienen dynamische-Seelen-Auftstellungen.


Dies meint: Es ist eine heilerische Handlung dann kraftvoll, wenn sie in einer „Analogie“ stattfindet, die mit dem Ausdruck und dem Inhalt der seelischen Analogie kommuniziert.

Botschaft trifft Antwort.


Dynamische Seele-Aufstellungen finden in den Räumen einer Analogie statt.


Wir tauchen in eine alte Bühne ein, die eine Analogie zum prägenden Geschehen darstellt.


Alles hängt vom Setting ab, dem Entwurf der seelischen Aufstellung.

Räume wollen definiert sein. Und authentische Stellvertreter übernehmen die seelischen Anteile, die hier eine Rolle spielen. Und jemand steht ggf. für den/die TäterIn.


Wir gehen also mit Hilfe einer Analogie auf die alte Bühne des Klienten/in. Das ist unsere Eintrittskarte. Und sie bleibt die Ebene des Wirkens. Wir verlieren, wenn wir sie verlassen.


Das ist unbedingt vom Coach, der Coachin zu beachten. Für das eigene Wirken, in der Verantwortung für die Stellvertreter, aber natürlich auch für den/Klienten/in.


Intensität


Intensität im Leben wird oft gemieden. Dies ist quasi eine psycho-allergische Reaktion.

(So, wie eine körperliche Allergie auf beispielsweise Äpfel, was ein Resultat daraus sein kann, dass man unter einem Apfelbaum verprügelt wurde.)


Jede prägende oder gar traumatische Erfahrung geschieht in Intensivität.


Künftig wird ein Aufpasser/in (Abwehrmechanismus) also intensive Situationen vermeiden. Als wäre das bereits ein Indiz für Gefahr. (Ich sagte ja bereits: Angst ist dumm.)


Allerdings ist ja eine analoge Situation zu schaffen, die eine Antwort für die Seele darstellt, und den Klienten/in und uns auf die alte Bühne bringt.


Und Intensität gehört dazu. Vermeiden wir sie oder der Klient lehnt sie ab, fehlt ein wesentliches, weil bewegendes Element der Analogie und der Arbeit. Ohne Intensität keine Synergie, keine Emergenz.


Intensität ist also nötig, aber sie stösst an die Grenzen der Resilienz.

Resilienz


Also: Wieviel Intensität verträgt man, wieviel Emotionalität - und wieviel Bewegung ist noch akzeptabel? Wann greift ein Kontrollmechanismus? Und verhindert Heilung…


Es gibt eine erlernte Resilienzgrenze. Momente der Überforderung haben diese Grenzmarkierung gezogen. Doch ist sie noch gültig? Überforderungen waren (überwiegend) Inhalte der Kindheit.

Und heute wäre es anders. Das ist nur dadurch zu erfahren und zu „beweisen“, wenn man sich - Schritt für Schritt - an diese Grenze herantraut, sie erforscht und dann überschreitet. Und man merkt: Es geht, es geschieht nichts Schreckliches.


Es ist ein Wagnis. Im Wortsinne: Etwas abwägen, neu justieren, gleichgewichten.

Und es will neu austariert werden. Die grenzprägende Erfahrung liegt ja viele Jahre zurück. Wo man heute steht und was man könnte, dass ist unbekannt und zu erfahren (möglich).


Letztendlich gilt es aber eine analoge Situation schaffen zu können, die mit ihrer Intensität der Synergie beiträgt und die mit starken Bewegungen das Heilende unterstützt.


Eine sich querstellende mögliche Resilienzgrenze muss sich also verschieben, soll ein relevantes Intensitätslevel erreicht werden. Die verharrenden Kräfte benötigen eine kritisch Masse an Bewegungsimpulsen. Sonst kommt es zu keiner Veränderung im Sinne der Synergie.


Die Erweiterung der Grenzen der Resilienz


Der Schlüssel ist Vertrauen: In den Coach/in, in die Arbeit. Das muss wachsen.

Und Vertrauen ist das Resultat von Sich-trauen: In sich selbst und die eigenen Fähigkeiten.


Also Schritt für Schritt. Allerdings ist da auch die Angst. Man hat ja die Erfahrung einer Überforderung gemacht, einer Bedrohung, die mit den eigenen Mitteln nicht abzuwenden war.

Also entstand ein Misstrauen sich selbst und dem Leben gegenüber.


Es gilt also, einen Blick darauf zu haben, in welchem Verhältnis die Kräfte des Klienten/in stehen, die gehen wollen, und die verhindernden der Angst.


Ressourcing


Um das Vertrauen in sich selbst zu stärken, gilt es eine Ressource zu definieren. Eine unbedingte Sicherheit. Dies kann eine eigene sein, wie z.B. die innere Kriegerin, ein anderer Mensch, wie die liebe Oma, ein treuer Hund, der Teddy, ein Engel. In einem Fall war es eine Figur aus einem Buch.


Es geht also um einen Beistand, der vertrauenswürdig ist.


Und damit kann der Klient das Wagnis eingehen, in die alte Bühne einzutauchen. Es ist eben anders als damals. Nun ist da eine Ressource - und ein/e Coach/in.


So erweitert sich der mögliche Raum und die Grenzen der Resilienz verschieben sich.


Gutes Coaching


Auch der coachende Mensch ist eine Ressource. Wie ein Anker begleitet er ruhig, souverän und emphatisch die Prozesse.


Es ist eine große Verantwortung, mit diesen Themen zu arbeiten.

Die größte Gefahr liegt in der Retraumatisierung des Klienten. Wir tauchen ja in eine Situation ein, die zur Prägung bis zur Traumatisierung geführt hat. Hier sind laute Gefühle, hier sind Ohnmacht, Angst, Unterlegenheit. Hier sind Niederlage, Demütigung, Schmerz und Traurigkeit.


Der Klient darf da nicht „hängen bleiben“!

Deshalb: Diese Seiten stellen eine Methode vor. Sie sind keine Anleitung das mal eben auszuprobieren. Wenn man damit arbeiten möchte, dann bitte mit einer Ausbildung.



Eines der wichtigsten Elemente des Coachings ist die Zeit.


Wieviel  Zeit braucht der Klient? Der Prozess?

Bei schweren Traumata wird in mehreren Sitzungen gearbeitet, die Vertrauen herstellen, in: (Ressource/Selbst/Coach), und die den finalen Prozess vorbereiten.


Und auch darin ist zeitliche Ablauf an die Möglichkeiten des Klienten/in anzupassen.

Diese Stimmigkeit ist immer wieder zu finden. Nicht pushen!

Durch die Zeitsensibilität des Coaches/in bekommt der Klient/in einen eigenen Handlungsspielraum, den er in der traumatischen Situation nicht hatte.


Der finale Prozess: In die Synergie und in die Emergenz


Mit Synergie und Emergenz für die Heilung

Stellvertreter - Spiegel eines seelischen AspektesAutoritätenSymbol für Aufstellungen

Analogie:


Gleichnis, Entsprechung

Motiv für Intensität Aufpasser/in Symbol für Resilienz Erweiterung von Resilienzgrenzen Symbol für Resource Coaching