Dynamische Seelen-Aufstellung

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Synergetisches Heilen: Traumalösung in seelischen Aufstellungen


Trauma, Seele und Nervensystem


Aus der Perspektive der seelischen Aufstellungen zur Traumalösung liegt eine Situation vor, die wir als „alte Bühne“ bezeichnen. Dies bedeutet, dass es eine Bühne im Theater des Lebens gibt, auf dem ein Theaterstück stattfand, das längst vorbei ist.

Der einzigste Zuschauer ist der Klient selbst, der noch immer im Drama gebunden ist.


Das Stück wartet auf den Fortgang. Aber die Situation, die Dramaturgie, liegt schon einige Zeit zurück. Sie ist nicht in der Gegenwart. Eine Fortsetzung oder Lösung ist so also nicht möglich.


Symptomsprachlich drückt die Seele Themen der alten Bühnen immer wieder neu aus.


Dies meint, dass sie Situationen sucht und schafft, die dem „Drehbuch“ der alten Bühne ähneln oder entsprechen, um auf das Unerlöste hinzuweisen. Ein Beispiel sind wiederkehrende Erfahrungen als Opfer. Hier ändern sich zwar die Darsteller, die Bühne und ihr Stück aber bleiben.


In der seelischen Aufstellungsarbeit zu Traumata finden die Methoden des Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine Ausdruck in erlebbaren Handlungen.

Somatic Experiencing (SE)


In traumatischen Situationen hat ein Lebewesen drei instinktive Möglichkeiten der Reaktion:

 


Grundsätzlich werden bei diesen Situationen alle möglichen Energien mobilisiert, um einen Ausweg zu finden. Dies geschieht körperlich (Adrenalin…), emotional (existenzielle Ängste oder auch Wut), mental (einen Ausweg suchen) und seelisch.


Das Nervensystem ist in extremer Alarmstimmung.


Kampf ist eine Lösung. Ist dies nicht möglich, bleibt die Flucht als Ausweg.


Sind Kampf oder Flucht nicht möglich, bleibt nur noch Totstellen.


Wenn die mobilisierten Kräfte im Körper nicht durch eine vollendete Handlung abgebaut werden, spricht man von einer posttraumatischen Störung.

Die Trauma-Aufstellung


In der seelischen Aufstellung zur Traumalösung nehmen wir die Situation der toten Bühne wieder auf und entwickeln sie bis zur Lösung weiter.


Der Klient selbst steht für seinen Teil, den er dort lassen musste.

Zur Seite steht ihm eine Resource, z.B. die geliebte Grossmutter, die Natur und auch innere Werte, die eigenen Stärken, ect.


Das Setting kann ebenso die räumliche Situation und ggf. auch die Bedrohung umfassen, um möglichst authentisch und effektiv zu arbeiten.


Im Vorgehen selbst ist Langsamkeit geboten: Das Tempo ist richtig, in dem das lösende Geschehen beispielsweise durch Flucht oder Kampf verarbeitet werden kann.


Ein zu schnelles oder unstimmiges Vorgehen birgt die Gefahr der Retraumatisierung in sich. Der/die Coach achtet auf einen ganzheitlichen Lösungsprozess und geht behutsam vor.

In traumalösenden Seelen-Aufstellungen arbeitet der/die Coach mit Elementen des Somatic Experience und des Backgrounds der dynamischen Seelen-Aufstellung. Dies kann in einer Person vereint sein. Alternativ arbeiten SE-TherapeutIn und ein/e zertifizierte/r Coach gemeinsam.


Es ist eine hohe Verantwortung mit den Kräften eines Traumas zu arbeiten.

So mögen diese Zeilen über die Möglichkeit der Arbeit informieren. Sie sind aber keine Anleitung dazu.


Auf der Ebene des Coachings gehört eine fundierte Ausbildung dazu.


Eine Trauma-Arbeit mit dem Mittel der dynamischen Seelen-Aufstellung wird vor- und nachbereitet. TherapeutenInnen können (auch) diese Aufstellungsarbeit in ihre eigene Arbeit einflechten und nachbegleiten. Empfohlen werden dem KlientenIn ebenso Sitzungen in craniosacraler Therapie, um das Nervensystem zu unterstützen seine natürliche Balance wieder zu finden.

Mutter und Kind Der Schlüssel zur Ganzheit

Traumalösende Aufstellungen sind ein wichtiger Teil des


synergetischen Heilens