Indianerpfad
Komplementäre Medizin für das Leben und die Seele

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MENSCH UND SEELE
DER SUIZID
Die häufigste Todesursache bei Menschen zwischen 10(!) und 24 Jahren ist in Deutschland der Suizid.
Dies ist eine Zivilisationskrankheit, ein Symptom einer Gesellschaft, die eher für das Berufliche als für das Leben ausbildet:
Was sind Gefühle und wie gehe ich damit um?
Wie bewältigt man Krisen?
Wie erkenne ich eine Depression? Und was ist zu tun?
Wie trennt man sich, wie streitet man? (...)

BEWERTUNGEN
Ebenso ist die grundsätzliche Einstellung zum Leben relevant, optimistisch oder pessimistisch bis fatalistisch? Und damit sind wir bei den Bewertungen.
Dazu gehören die eigenen wie die der anderen Menschen, Mobbing beispielsweise.
Negative Bewertungen anderer Menschen werden immer dann angenommen, wenn eine ebensolche auch im Inneren vorliegt. So kommt es nicht zu einer Abwehrreaktion, also einem berechtigten Selbstschutz der eigenen Würde. Und auch hier fehlt die Selbstwirksamkeit.
In der Arbeit für Menschen mit suizidalen Tendenzen sind also viele Aspekte zu beachten.
Im Vordergund stehen die Freiheit -
Und selbstverständlich können weitere persönliche Themen relevant sein.
Bei suizidalen Tendenzen ist grundsätzlich eine Psychotherapie zu empfehlen.
Hoffentlich ohne lange Wartezeiten auf einen Termin. Denn dann kann es zu spät sein.
In der Ethnomedizin begleiten wir Themen wie das JA zum Leben, die Wahrnehmung der
Sprache der Sehnsucht -
SUIZID UND SEELE
Die Seele ist mit sehr vielen möglichen Erfahrungen im Leben einverstanden. Lernt und wächst sie doch daran.
Nur der Suizid ist für die Seele ein Schock.
Die Seele verliert ihre Integrität und ihr Zuhause (den Körper). Sie fragmentiert.
So dauert eine Exkarnation statt einem Jahr mehrere Jahre bis Jahrzehnte.
Auch hierbei können Medizinleute unterstützen.
STERBEBEGLEITUNG und SUIZIDBEGLEITUNG
Liebe Menschen, die ihr dies anbietet: Bitte informiert euch auch über die seelischen Aspekte in diesen Themen und berücksichtigt diese in eurer Arbeit. Für diese habt ihr allen Respekt verdient!
Insgesamt waren es 2024 10.372 Menschen, die diese Art von Tod wählten.
Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre ist das ein Zuwachs von 7,1 %. 1)
1) Quelle: Statistisches Bundesamt
DEFINITIONEN
Eine Selbsttötung ist kein (Selbst)mord. Es fehlen die niederen Beweggründe.
Es ist auch kein Freitod. Wie kann man das so nennen, wenn die Beendigung des Lebens die einzige Option darstellt?
In der Sprachweisheit sagt man „sich das Leben nehmen“.
Und daraus kann man etwas ableiten: Wo ist denn das Leben, wenn man es sich nehmen muss? Offensichtlich nicht im „Besitz“ des Menschen, der über eine Selbsttötung nachdenkt.
Wenn ein Mensch das Gefühl hat kein Leben zu haben, macht eine weitere Existenz keinen Sinn. Oder man unterstützt diesen Menschen darin, das Leben wieder zu gewinnen.
Hier geht es um Lebensoptionen, um Möglichkeiten -
Das betrifft das JA zum Leben. Und dies ist das wichtigste Element für das Lebensgefühl, die Zufriedenheit, das Beziehungsleben und es ist wie Nahrung für das Immunsystem.
Was steht dem entgegen?
Das können Verbote und Tabus sein, innere Konflikte, traumatische Erfahrungen und andere Prägungen. Kurz: Alles, das die Freiheit einschränkt(e).
Dazu gehören auch die eigenen Lebensneins, die durch Angst bewirkten Vermeidungsstrategien, die übernommenen ideologischen, religiösen oder sozialen (Zugehörigkeit) Regeln.
Das Gefühl von Freiheit ist aber relevant für ein Lebensja. Darin ist die Selbstwirksamkeit enthalten. Wenn diese schrumpft bleibt irgendwann nur noch eine Option: Die Selbsttötung.
In einer Arbeit für Menschen mit suizidalen Tendenzen sollten diese Themen Berücksichtigung finden.
